Wolfgang Graf Berghe von Trips

1958 Lebensretter in Le Mans

Ein ganz großer Klassiker ...

Die 24 Stunden von Le Mans, erstmals 1922 ausgetragen, zählen bis heute zu den ganz großen Klassikern des Autormobil-Rennsprorts. Thomas Födisch und Juliane Klingele haben viele Ereignisse eindrucksvoll im Raum "Le Mans" mit Fotos, Plakaten und Modellen dokumentiert. Zahlreiche Bücher laden zudem zum schmökern ein...

Beim Boxenstop in Le Mans 1958

Graf Trips im Ferrari, vor ihm stehend Rennleiter Tavoni, vorne knieend "Karosserieschmied" Fantuzzi und rechts, vor dem Polizisten, Co-Pilot Wolfgang Seidel.

Die Abbildung ist ein Auszug aus einem Wandgemälde, das Jürgen Sieger und Wilhelm Valder (art-interieur) im Auftrag der Trips-Stiftung für die Umfassungsmauer des früheren Kommunikationszentrums der Stiftung in Bergheim-Quadrath schufen. In der Fischbachstrasse 29a (ca. 1 km von der Villa Trips entfernt) ist ein Teil des insgesamt 40 qm großen Kunstwerkes noch zu sehen. Das Bild soll an ein Rennen erinnern, in dem Graf Trips zum Lebensretter wurde.
Was auch Pressevertretern entgangen war, wurde erst offenkundig, als Reinold Louis die Biografie über Graf Trips vorlegte: Beim Le Mans-Rennen 1958 unterbrach Graf Trips, um Mitternacht, klar in Führung liegend, das Rennen, um dem schwer verunglückten Franzosen Jean Hérbert aus dem brennenden Fahrzeug zu ziehen und die Fahrbahn zu säubern. Hérberts Dankesbrief zeugt neben vielen anderen Dokumenten von der Tat, über die Graf Trips nie ein Wort verloren hat.

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